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Die Gras-Platterbse im Aargau

Es ist noch keine 20 Jahre her, seit die Gras-Platterbse (Lathyrus nissolia L.) am Nätteberg in Böztal zum letzten Mal gesichtet wurde. Historisch war die Art auch in den Südtälern und eventuell auch in der Gegend von Möhlin verbreitet.

Aktuell jedoch kennen wir keinen natürlichen Standort im Kanton Aargau. Funde aus dem Süddeutschen Raum, im Schaffhausischen und im Kanton Genf weisen aber darauf hin, dass die Gras-Platterbse auch noch Jahrzehnte aus der Samenbank keimen und aufblühen kann.

Im Rahmen des Aktionsplanes der Abteilung Landschaft & Gewässer des Kantons Aargaus sind wir dabei, am Nätteberg Fördermassnahmen umzusetzen, Saatgut zu produzieren und mit motivierten Bewirtschaftern Ansaatversuche durchzuführen.

Das Absuchen historischer Fundstellen ist die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Oftmals kennen wir nur den Ortsnamen oder einen groben Flurnamen. Umso wichtiger ist es, dass viele Leute, die gern und oft botanisch im Aargau unterwegs sind, auf mögliche Vorkommen der Gras-Platterbse achten.

Der Vortrag am Jahrestreffen 2023 der Botanikgruppe Aargau von der Aktionsplan-Betreuerin, Frau Daniela Corrodi, vermittelt spannende Details zum Wesen der Gras-Platterbse und zu den Bemühungen um ihren Fortbestand.

Kontakt

Daniela Corrodi, kontakt@corrodi.bio

Augen offen halten im Mai/Juni

Inbesondere in den Südtälern an warmen Lagen und an Stellen, die lückig sind resp. im Vorjahr gestört wurden.

Wohnhaft in der Nähe des Nätteberg oder regelmässig dort unterwegs?

Könnten Sie sich vorstellen im Mai/Juni zirka alle 20 Tage einen Kontrollgang zu machen?

Sensibilisierte Landbesitzer oder -bewirtschafter?

Zählen Sie sich selber dazu oder kennen Sie jemanden wie z.B. Landwirte oder Gemeindearbeiter, die gerne diese besondere Art fördern würden und möglicherweise Zugang zu geeignete Flächen haben?

Merkblatt zur Förderung
der Gras-Platterbse

 

- Steckbrief Gras-Platterbse

- Merkmale der gesuchten
  Ansaatflächen

- Vorhaben und Details zur
  Ansaat

- Erfahrungswissen zur
  Vermehrung inkl. Bilder

Hier auf dem Merkblatt zum
Runterladen.

Interessierte wenden sich für weitergehende Informationen gerne direkt an Frau Daniela Corrodi, kontakt@corrodi.bio

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